Exkursion2

Seminare

Die TeilnehmerInnen des FÖJ können ökologisches Grundwissen erwerben und Einsichten in die Notwendigkeit eigenverantwortlichen Handelns gewinnen. Die Seminare tragen (neben dem alltäglichen Einsatz in der Einsatzstelle) einen wichtigen Teil zum Bildungsjahr bei.

Zum FÖJ gehören fünf jeweils einwöchige (fünftägige) Seminare zu aktuellen Umweltthemen.

Während der Seminare sind die TeilnehmerInnen von den Einsatzstellen freigestellt, die Seminarzeiten gelten als reguläre Arbeitszeit. Neben der inhaltlichen Dimension bieten die Seminare Raum für den Austausch mit anderen Freiwilligen.

„Viele tolle Menschen sind mir begegnet, meine Seminargruppe und die Seminare waren super. Dieses Jahr wird mir in ganz besonderer Erinnerung bleiben“ (Martina, 20).

Die Seminareinheiten, die im Rahmen des Freiwilligen Ökologischen Jahres vom Träger durchgeführt werden, finden in Seminarhäusern des Bremer Umlands statt, wo in der Gruppe zu Themen wie (Beispiele der vergangenen Jahre):

  • Naturerfahrung und Ökologie
  • Natur- und Umweltschutz – Schutzgebiete, Akteure und berufliche Perspektiven
  • Energie und Klima
  • Nachhaltige Stadt, Konsum und Globalisierung
  • Landwirtschaft und Ernährung
  • Lebensraum Wattenmeer

gearbeitet wird.

Das Hauptanliegen der Seminare ist die Vermittlung des Leitbildes einer nachhaltigen Entwicklung. Ökologie und Umwelt stehen dabei als Themen im Mittelpunkt.
Die Beteiligung der TeilnehmerInnen an der Planung ist dabei ausdrücklich erwünscht. Eine fachkundige Unterstützung und pädagogische Begleitung wird durch den Träger gewährleistet. Dabei berücksichtigt der Träger gezielt regionale und lokale Bezüge und stellt, wenn möglich, globale Wirkungszusammenhänge her. Das FÖJ-Konzept des Trägers kann als Umsetzungsbeispiel für eine Maßnahme der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) eingestuft werden. Neben den inhaltlichen Themen ist dabei die Wahl der Lernmethoden besonders wichtig. Das Seminarkonzept basiert auf gemeinsamen Aktivitäten, dem Lernen in Gruppen und interessanten Exkursionen. Für den Ablauf wird großen Wert auf eine abwechslungsreiche Mischung gelegt, so dass die Befürchtung, es handele sich um schulähnlichen Unterricht, erst gar nicht entstehen kann. Zentraler Bestandteil des Konzeptes ist die aktive Einbeziehung der TeilnehmerInnen an der Planung und Ausgestaltung der Seminare. Das betrifft sowohl die detaillierte Ausgestaltung der Themen, als auch die Art der Aktivitäten und natürlich die gemeinsame Abend- und Freizeitgestaltung. Jedes Seminar wird im Anschluss von den TeilnehmerInnen ausgewertet – so können Kritik und Anregungen berücksichtigt werden.

Der Träger bietet allen Freiwilligen innerhalb der 25 Seminartage ein sog. Wahlseminar an. Für eine Seminarveranstaltung besteht die Möglichkeit aus einem breiten Angebot an politischen, kulturellen und ökologischen Themen für das Zwischenseminar zu wählen. Alle Freiwilligen des Träger (FSJ, BFD und FÖJ) durchmischen sich dabei in den Gruppen.