GERNE

SprecherInnen Bremer Freiwilliger (sbf)

Das SprecherInnenprojekt wurde auf Initiative der Träger der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Bremer Freiwilligendienste durchgeführt.

Ziel des Projekts ist es, Freiwilligen ein trägerübergreifendes (politisches) Partizipationsmodell anzubieten:

  • Die SprecherInnen haben die Möglichkeit sich trägerübergreifend über verschiedene Tätigkeitsbereiche und Berufsfelder auszutauschen und ein Selbstverständnis für ihre Arbeit zu entwickeln/zu formulieren.
  • Die SprecherInnen sollen sowohl die Interessen ihrer Gruppen vertreten als auch die des Freiwilligendienstes im Allgemeinen und somit hauptamtliche Kräfte bei der Wahrnehmung von öffentlichkeitsrelevanten Terminen unterstützen.
  • Die SprecherInnen nehmen an politisch relevanten Veranstaltungen teil, in denen die Teilnahme junger Menschen aus den Freiwilligendiensten gefragt ist.
  • Die Frage wie bürgerschaftliches Engagement perspektivisch in die verschiedenen Arbeitsbereiche umgesetzt werden kann, sollte bei der Umsetzung von Maßnahmen und Aktionen eine zentrale Rolle spielen.
  • Der Tag der Freiwilligen ist als feste Institution in Bremen und wird im Rotationsverfahren von den Trägern organisiert. Die Sprecher können dabei unterstützend mitwirken.
  • Im Sinne der Partizipation werden die SprecherInnen zu bestimmten Themen und Fragestellungen der LAG Bremen beteiligt/gehört.

Beteiligte Träger im Jahrgang 2014/2015 waren: Verbund Bremer Kindergruppen, Internationaler Bund, Arbeiter Wohlfahrt, econtur, Deutsches Rotes Kreuz, Bremer Sportjugend, Diakonisches Werk, Sozialer Friedensdienst Bremen und die Technische Jugendfreizeit- und Bildungsgesellschaft.

Die Leitung des SprecherInnenprojekts wird jahrgangsweise von einem Träger übernommen. Im Jahrgang 2014/2015 lag die Begleitung bei Julia Bloch (econtur).

Dieser Spot war ein Projekt der SprecherInnen Bremer Freiwilliger 2014/2015, übergreifend für alle Träger in Bremen. Den Jugendlichen ging es dabei nicht darum einen weiteren Film zu produzieren, der potentielle Bewerber anspricht. Sie sehen die Zielgruppe auch in der breiten (Bremer) Gesellschaft, Politik und zukünftigen Arbeitgebern/Ausbildern. Der Film soll seinen Teil zur Anerkennungskultur gegenüber den Jugendfreiwilligendiensten beitragen. Sie möchten aufzeigen, dass das Jahr ein wichtiger Beitrag für Umwelt und Gesellschaft ist und dass sie sich gern (der Titel lautet „GERNE“) engagiert haben. Der Film zeigt, dass es nicht um eine Auszeit geht, sondern um Einsatz. Die Einsatzbereiche sollen erahnen lassen, dass das Freiwilligenjahr vielfältig ist und dass die Jugendlichen Einblicke erhalten und Erfahrungen erleben, die wertvoll sind – für sie persönlich und für ihren weiteren Lebensweg.